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Großstädte in Deutschland - Heidelberg

Heidelberg ist eine kreisfreie Stadt (Stadtkreis) im nordwestlichen Baden-Württemberg, dessen fünftgrößte Stadt sie ist (nach Stuttgart, Mannheim, Karlsruhe und Freiburg im Breisgau).

Heidelberg ist Sitz des Rhein-Neckar-Kreis innerhalb der Region Rhein-Neckar-Odenwald. Sie gehört zum "Verdichtungsraum Rhein-Neckar", der neben Teilen von Südhessen und der Ostpfalz in Rheinland-Pfalz, in Baden-Württemberg die beiden Stadtkreise Mannheim und Heidelberg sowie die westlichen und südlichen Gemeinden des Rhein-Neckar-Kreises umfasst.

Die Einwohnerzahl der Stadt Heidelberg überschritt wohl im Zweiten Weltkrieg die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde.

Geografie

Heidelberg liegt überwiegend am linken Ufer des unteren Neckar, vor dessen Ausfluss aus dem Odenwald in einer länglich, flussaufwärts sich zuspitzenden Talsohle, umgrenzt vom Königstuhl (568 m) und Gaisberg (375 m). Am rechten Neckarufer der Heiligenberg (445 m). Der Neckar mündet ca. 22 km westlich, gemessen vom Ende der Talsohle, in den Rhein. Die eingemeindeten Orte reichen über das Neckartal in die Bergstraße hinein, die von Wiesloch im Süden über Heidelberg bis nach Darmstadt in Hessen führt.

Innerhalb der Region Rhein-Neckar-Odenwald bildet Heidelberg neben Mannheim ein Oberzentrum, von denen für ganz Baden-Württemberg nach dem Landesentwicklungsplan 2002 insgesamt 14 ausgewiesen sind. Das Oberzentrum Heidelberg übernimmt auch für die Gemeinden Bammental, Dossenheim, Eppelheim, Gaiberg, Heddesbach, Heiligkreuzsteinach, Neckargemünd, Nußloch, Sandhausen, Schönau, Schriesheim, Wiesenbach und Wilhelmsfeld die Funktion eines Mittelbereichs.

Geschichte

Heidelberg wurde 1196 erstmals erwähnt, die Region ist jedoch schon wesentlich länger besiedelt: 1907 wurde in Mauer in der Nähe von Heidelberg der Unterkiefer des sog. Homo heidelbergensis gefunden, der auf ein Alter von etwa 500.000 Jahren geschätzt wurde. Auf dem Heiligenberg, der sich nördlich des Neckars auf dem Gebiet des Stadtteils Neuenheim erhebt, hat man Besiedlungsspuren aus der Jungsteinzeit, der Kelten und der Römer gefunden. Seit dem frühen Mittelalter befand sich auf dem hinteren Gipfel das Michaelskloster, eine Probstei des Klosters Lorsch.

Die umliegenden Gemeinden und Ortsteile sind meist älter. Viele von ihnen werden im Lorscher Codex erstmals urkundlich erwähnt (Handschuhsheim 765, Kirchheim 767) und wurden demnach im 6. bis 8. Jh. besiedelt.

Die Universität ist die älteste auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland (Prag 1348, Wien 1365). Sie wurde 1386 gegründet (heutzutage studieren dort etwa 30.000 Menschen).

Im Mittelalter und in der frühen Neuzeit war Heidelberg Residenz des Pfalzgrafen bei Rhein, einem der weltlichen deutschen Kurfürsten.

Die Stadt spielte in der ersten Phase des Dreißigjährigen Kriegs eine wichtige Rolle: Nachdem Kurfürst Friedrich V. von der Pfalz ("Winterkönig"), 1619 als böhmischer Gegenkönig gewählt, 1620 in der Schlacht am Weißen Berge geschlagen wurde, eroberte Tilly 1622 Heidelberg und erbeutete die berühmte Bibliotheca Palatina. Sie wurde von Herzog Maximilian I. (Bayern) 1623 an Papst Gregor XV. verschenkt und der Bibliotheca Vaticana einverleibt.

Heidelberg wurde erneut am 2. März 1689 (und noch einmal 1693) im Zuge des französisch-pfälzischen Erbfolgekriegs erobert und durch die Franzosen verwüstet. Dabei wurde auch das Schloss teilweise zerstört und gehört seither zu den berühmtesten romantischen Schlossruinen oder ist sogar eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Deutschlands überhaupt.

Im Jahre 1720 wurde die Residenz des Kurfürsten nach Mannheim verlegt.

Nach dem Reichsdeputationshauptschluss 1803 kam Heidelberg mit der gesamten rechtsrheinischen Pfalz an das Kurfürstentum (ab 1806 Großherzogtum) Baden. 1808 wurde die Stadt Sitz des Stadtamtes Heidelberg. Daneben gab es noch ein Ober- und ein Unteramt Heidelberg, welche 1813 zum Landamt Heidelberg vereinigt wurden. Stadtamt und Landamt Heidelberg wurden 1826 zum Oberamt Heidelberg zusammengeschlossen, aus dem 1863 das Bezirksamt Heidelberg hervorging, welches 1924 um die Gemeinden des aufgelösten Bezirksamtes Eberbach erweitert wurde. Aus den Bezirksämtern Heidelberg und Wiesloch wurde schließlich 1938 der Landkreis Heidelberg gebildet, der bis 1972 bestand. 1939 schied die Stadt Heidelberg aus dem Landkreis Heidelberg aus und wurde eine kreisfreie Stadt, blieb aber weiterhin Sitz des Landkreises. Bei der Kreisreform zum 1. Januar 1973 wurde der Landkreis Heidelberg mit dem Landkreis Mannheim zum heutigen Rhein-Neckar-Kreis vereinigt. Heidelberg selbst blieb eine kreisfreie Stadt und wurde "Kreisstadt" des neuen Landkreises.

Heidelberg wurde als eine der wenigen deutschen Großstädte nicht im 2. Weltkrieg bombardiert, da die US-Armee plante eines ihrer Headquarters in Heidelberg zu errichten. Durch diesen Zufall der Geschichte stehen in Heidelberg noch sehr viele alte Gebäude und es existieren viele kleine Gassen, insbesondere in der Altstadt.

Religionen

In Heidelberg wurde schon sehr früh die Reformation eingeführt. Anfangs war die Bevölkerung eher Martin Luther zugetan, doch führte Kurfürst Ottheinrich 1556 das reformierte Bekenntnis nach Johannes Calvin ein. (1563 "Heidelberger Katechismus"). Über lange Zeit war Heidelberg somit eine protestantische Stadt. Im 17. Jahrhundert wurde die Stadt zum Teil rekatholisiert, doch blieb das reformierte bzw. lutherische Bekenntnis vorherrschend. Allmählich machte die katholische Bevölkerung jedoch fast ein Drittel der Gesamtbevölkerung aus. 1821 wurde im Großherzogtum Baden die Union zwischen lutherischen und reformierten Gemeinden durchgeführt. Heute gehören alle protestantischen Gemeinden, sofern sie nicht zu einer Freikirche gehören, zum Dekanat Heidelberg innerhalb des Kirchenkreises Nordbaden der Evangelischen Landeskirche in Baden.

Die römisch-katholischen Gemeinden gehören zum Dekanat Heidelberg der Erzdiözese Freiburg.

Wirtschaft und Infrastruktur

Ansässige Unternehmen

  • Heidelberger Druckmaschinen
  • Heidelberger Zement
  • MLP
  • SAS

Verkehr

Durch das westliche Stadtgebiet führt die Bundesautobahn A 5 Basel - Frankfurt am Main, die im Norden der Stadt die Autobahn A 656 Heidelberg - Mannheim kreuzt. Ferner durchziehen die Bundesstraßen B 3 Basel - Frankfurt (Bergstraße, B 37 Mannheim - Eberbach und B 535 Schwetzingen - Heidelberg die Stadt. Heidelberg ist auch an Netz der S-Bahn RheinNeckar angeschlossen, die den gesamten Rhein-Neckar-Raum erschließt und Linien bis in die Pfalz und nach Südhessen führt. Eine Anknüpfung an das S-Bahn-Netz Karlsruhe ist geplant.

Der öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) versorgen mehrere Linien der Heidelberger Straßen- und Bergbahn AG (HSB), eine Straßenbahnlinie der MVV OEG AG sowie Buslinien mehrerer Betriebe. Sie alle sind zu einheitlichen Preisen innerhalb des Verkehrsverbunds Rhein-Neckar (VRN) zu benutzen.

Medien

In Heidelberg erscheint als Tageszeitung die Rhein-Neckar-Zeitung. Sie hat mehrere Lokalausgaben.

Heidelberg ist Standort einiger Rundfunk-Sendeanlagen. Neben dem Fernsehturm des SWR auf dem Königsstuhl sind dies der am 30. April 2004 stillgelegte Mittelwellensender Dossenheim (gegen Erde isolierter, abgespannter Stahlrohrmast von 51 Metern Höhe) des SWR, der zusammen mit den Mittelwellensendern in Obereisesheim und Ulm-Jungingen ein Gleichwellennetz für die MW-Frequenz 711 kHz bildete und der gegen Erde isolierte, abgespannte Sendemast des AFN im Stadtteil Wieblingen, der zur Verbreitung von AFN-Programmen auf der MW-Frequenz 1143 kHz und der UKW-Frequenz 104,6 MHz dient.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Theater

  • Theater der Stadt Heidelberg (Oper, Schauspiel)
  • Freier Theaterverein Heidelberg e.V.
    • betreibt das TiKK - Theater im Kulturhaus Karlstorbahnhof
    • ca. 30 Mitgliedsgruppen
    • betreibt das TiKK - Theater im Kulturhaus Karlstorbahnhof
    • ca. 30 Mitgliedsgruppen
  • Musik Theater Heidelberg
  • Jugendtheater Zwinger 3 und Studio
  • Stephge junges theater Pfaffengrund
  • Taeter Theater
  • Theatergemeinde Volksbühne Heidelberg e.V.
  • Theaterwerkstatt Heidelberg
  • UnterwegsTheater
  • Zimmertheater Heidelberg

Orchester und Chöre

  • Philharmonisches Orchester der Stadt Heidelberg
  • Cappella Palatina Heidelberg; Kirchenmusik an der Jesuitenkirche Heidelberg

Museen

  • Antikenmuseum und Abguß-Sammlung des Archäologischen Instituts
  • Bonsai-Museum
  • Carl-Bosch-Museum
  • Deutsches-Apotheken-Museum
  • Deutsches Verpackungs-Museum
  • Friedrich-Ebert-Gedenkstätte
  • Heimatmuseum Kirchheim
  • Heimatmuseum Rohrbach
  • Heimatmuseum Ziegelhausen
  • Kurpfälzisches Museum
  • Museum für sakrale Kunst und Liturgie
  • Museum Geologie/Paläontologie
  • Museum Haus Cajeth
  • Sammlung Prinzhorn
  • Studentenkarzer
  • Textilsammlung Max Berk
  • Universitätsmuseum
  • Völkerkundemuseum
  • Zoologisches Museum

Bauwerke

Heidelberg ist eine der wenigen deutschen Großstädte mit einer weitgehend erhaltenen Altstadt, da diese während des Zweiten Weltkriegs von Bombardierungen verschont blieb. In der Altstadt, die mit 1,6 km Länge eine der größten Fußgängerzonen Europas hat, befindet sich auch der Großteil der Sehenswürdigkeiten.

Folgende Sehenswürdigkeiten sind besonders erwähnenswert:

  • Schloss (Wahrzeichen der Stadt; "berühmteste Ruine Deutschlands" mit dem Großen Fass)
  • Universitätsbibliothek
  • Kirchen
    • Heiliggeistkirche,
    • Jesuitenkirche
    • Peterskirche
    • Providenzkirche
  • Alte Brücke über den Neckar
  • Hotel zum Ritter
  • Bergfriedhof mit dem Grab des Reichspräsidenten Friedrich Ebert
  • Philosophenweg
  • Abtei Neuburg
  • Ruinen des Stephans- und Michaelskloster auf dem Heiligenberg
  • Fernsehturm mit Aussichtsplattform auf dem Königstuhl (Höhe: 82 Meter)
  • Sternwarte auf dem Königstuhl
  • Thingstätte auf dem Heiligenberg
  • MW-Sendemast Dossenheim

Die Bergbahn auf den Königstuhl wurde zum 30. April 2003 stillgelegt, da aufgrund einer technischen Untersuchung die Betriebsgenehmigung erlosch.

Sehenswürdigkeiten im Umland

Sehenswert im Umland Heidelbergs sind vor allem die Städte Speyer, Worms, Schwetzingen (insbesondere das Schloss mit bemerkenswertem Park), Bruchsal, Mannheim (oft unterschätzt und verkannt), Wiesloch und die Bergstraße sowie das romantische Neckartal.

Regelmäßige Veranstaltungen

  • März/April: "Heidelberger Frühling" Musikfestival
  • März/April: Internationaler Ostereiermarkt Heidelberg
  • April: Halbmarathon am letzten Wochenende im April
  • Mai: Frühlingsmesse auf dem Messplatz
  • Juli: Deutsch-Amerikanisches Volksfest in der Patrick-Henry-Village (findet wegen des 11. Septembers zur Zeit nicht mehr statt.)
  • Juli/August: "Heidelberger Schlossfestspiele" im Schlosshof
  • September: "Heidelberger Herbst" in der Altstadt
  • Oktober: Herbstmesse
  • Oktober/November: Heidelberger Theatertage, "Enjoy Jazz"
  • November/Dezember: Weihnachtsmarkt in der Altstadt

Ehrenbürger

Die Liste ist möglicherweise nicht abschließend.

  • 1819 Oberhofgerichtsrat Christian Friedrich Walz
  • 1819 Kreisrat Frhr. Philipp von Hertling
  • 1829 Anton Friedrich Justus Thibaut
  • 1829 Kreisdirektor August Heinrich Fröhlich
  • 1833 Professor Friedrich Tiedemann
  • 1836 Stadtdirektor Ludwig Friedrich Eichrodt
  • 1836 Karl Joseph Anton Mittermaier
  • 1839 Heinrich Eberhard Gottlob Paulus
  • 1841 Maximilian Joseph von Chelius
  • 1846 Carl Theodor Welcker
  • 1852 Carl Adolph von Vangerow und Friedrich Christoph Schlosser
  • 1860 Ludwig Häusser
  • 1861 Robert von Mohl
  • 1862 Carl Daniel Heinrich Rau
  • 1863 Robert Wilhelm Bunsen
  • 1869 Hermann von Helmholtz
  • 1869 Nikolaus Friedreich
  • 1870 Gustav Kirchhoff
  • 1885 Oberst Artur von Horn
  • 1886 J. Viktor von Scheffel
  • 1886 Dr. Carl Hoff
  • 1886 Joseph Durm
  • 1888 Georg Weber
  • 1890 Oberamtsrichter Dr. Karl Kah
  • 1891 Albert Mays
  • 1894 Kuno Fischer
  • 1895 Otto von Bismarck
  • 1898 Adolf Kussmaul
  • 1899 Karl Gegenbaur und Ernst Immanuel Bekker
  • 1901 Wilhelm Blum
  • 1901 Staatsminister a. D. Dr. Nokk
  • 1902 Geh. Oberregierungsrat Dr. Heinrich Pfister
  • 1906 Adolf Hausrath
  • 1910 Generalleutnant Leopold von Winning
  • 1910 Cromartie Sutherland-Leveson-Gower, 22nd Earl of Sutherland, 4th Duke of Sutherland (1851-1913)
  • 1911 Kommerzienrat Alexander Wacker in Schachen
  • 1913 Anna Blum, Karl Wilckens und Karl Mittermaier
  • 1915 Wilhelm Landfried
  • 1918 Max Klingel
  • 1919 Dr. A. Bürklin, Generalintendant
  • 1920 Guido Schmitt
  • 1922 Ludolf von Krehl
  • 1924 Franz Sales Kuhn
  • 1925 Friedrich Schott und Wilhelm Meyer-Förster
  • 1926 Ernst Walz und Wilhelm Salomon-Calvi
  • 1928 Max Wolf und Jacob Gould Schurman
  • 1933 Adolf Hitler und Philipp Lenard
  • 14. Februar 1950 Rupert Rohrhurst
  • 1952 Hermann Maas
  • 1953 Karl Lohmeyer
  • 1954 Richard Benz
  • 1963 Dr. Carl Neinhaus und Josef Amann
  • 1965 Maria von Graimberg und François Delmas
  • 11. Februar 2000 Hans-Georg Gadamer
  • 30. September 2001 Georges Frêche (Montpellier)

Söhne und Töchter der Stadt

Die folgende Übersicht enthält bedeutende in Heidelberg geborene Persönlichkeiten, chronologisch aufgelistet nach dem Geburtsjahr. Ob die Personen ihren späteren Wirkungskreis in Heidelberg hatten oder nicht wurde nicht berücksichtigt. Viele sind nach ihrer Geburt von Heidelberg weggezogen und andernorts bekannt geworden. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

  • 1652, 27. Mai, Liselotte von der Pfalz; † 8. Dezember 1722 in Saint-Cloud bei Paris, Herzogin von Orléans, Schwägerin Ludwigs XIV.
  • 1692 oder 1698, Joseph Süß-Oppenheimer, genannt Jud Süß; † 4. Februar 1738 in Stuttgart (hingerichtet); Finanzmann
  • 1801, 22. Juni, Ernst Fries; † 11. Oktober 1833 in Karlsruhe, Maler
  • 1871, 4. Februar, Friedrich Ebert; † 28. Februar 1925 in Berlin, Reichspräsident der frühen Weimarer Republik 1919-1925, auf dem Bergfriedhof begraben
  • 1895, 29. März, Ernst Jünger, Schriftsteller
  • 1902, 21. Juni, Wilhelm Maler; † 29. April 1976 in Hamburg, Komponist (Konzerte u.a.)
  • 1920, 9. August, Willi Heinrich, Schriftsteller ("Die Gezeichneten")
  • 1930, 29. Juni, Ernst Albrecht, Ministerpräsident von Niedersachsen (1976-1990)
  • 1938, Albrecht Müller, MdB
  • 1943, 23. Dezember, Silvia Sommerlath, Königin von Schweden
  • 1960, Pe Werner alias Petra Werner, Sängerin ("Kribbeln im Bauch", "Was bleibt, wenn die Liebe geht")
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